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Viele Freunde konnten wir beim 39. Oberkochener Stadtfest 2018 begrüßen

Aus unseren Partnerstädten Dives-sur-Mer, Montebelluna und Mátészalka waren viele Freunde angereist, um mit uns das 50-jährige Stadtjubiläum zu begehen. Zehn Jahre sind es außerdem her, dass Oberkochen die Städtepartnerschaft mit Mátészalka begründet hat, was natürlich am Samstagabend auch ein Grund zum feiern war!

Nach dem Böllerschießen durch die Rodsteinschützen am Freitag eröffnete der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter das Fest offiziell mit dem Bieranstich. Das traditionelle Paliorennen lockte wieder viele Zuschauer auf die Strassen und alle drückten die Daumen, dass ein Oberkochener Team das Rennen macht! Der Jugendclub war zwar auf Siegeskurs, musste aber leider durch einen Sturz, der nur kleine Blessuren verursachte, aus dem Rennen ausscheiden. Damit konnte die Mannschaft aus Kocs, der Partnerstadt von Montebelluna, mit einer fantastischen Zeit von 2:49,71 unter großem Beifall das Siegerpodium besteigen.

Der Musikverein Stadtkapelle Oberkochen unter der Leitung von Hans-Gerd Burr unterhielt die Gäste auf dem Festplatz mit schmissigen Melodien.

Am Samstag stand das Kinderfest auf dem Sportplatz mit einem Ökumenischen Gottesdienst, einer Spielstraße und dem Luftballonstart auf dem Programm. Auf dem Eugen-Bolz-Platz trafen sich etwa 80 Biker zur Motorradsegnung und zum Start des Korsos.

Beim Nachmittagsprogramm traten Showtanzgruppen der Narrenzunft „Schlagga-Wäscher“, die Tanzgruppen aus Ebnat und der Kindertanzgruppe vom Kinderhaus Wiesenweg auf.

Eine Augenweide war der Auftritt der Volkstanzgruppe „I Mercanti Dogali“ aus Montebelluna -farbenreiche Folklore mit typischen Kostümen, wie sie vor 200 Jahren im Marktgeschehen zu sehen waren.

Der Partnerschaftsabend wurde in der Mühlenscheune mit Ansprachen von Reinhold Vogel, Richard Burger und Roland Seimetz gebührend gefeiert. Anwesend waren Vertreter aus unseren Partnerstädten, darunter auch der Bürgermeister von Mátészalka, Peter Hanusi.

Die Partnerschaft mit der ungarischen Stadt wurde vor 10 Jahren am 29. Juni in Oberkochen und in Mátészalka beim Lichterfest am 4. September 2008 feierlich begründet. Der von 2008 bis 2010 amtierende Vorsitzende des Verein für Städtepartnerschaften, Rudi Jährling, hielt damals die Ansprache in Mátészalka.

„Die Menschen in Oberkochen haben uns ihre Herzen angeboten!“ Mit diesen Worten begrüßte Peter Hanusi die Gäste in der Mühlenscheuer. Er betonte, dass die Beziehung von unten gelebt werde und nicht auf der Schiene von Besuchen der Bürgermeister stehen geblieben ist.

Binnen der vergangenen zehn Jahre seien diese Beziehungen bei Besuchen und Gegenbesuchen untermauert worden. „Möge diese Partnerschaft beitragen zur Völkerverständigung und zum Erhalt des Friedens in Europa“, sagte Richard Burger und Roland Seimetz fügte hinzu: „Viele persönliche Freundschaften sind entstanden und eine tiefe, sehr herzliche Verbundenheit!“

Als Zeichen dieser Verbundenheit haben Peter Hanusi und Reinhold Vogel eine Eiche auf dem Mühlengelände gepflanzt. Sie soll später in der „Neuen Mitte“ ihren festen Platz finden! Die Gäste aus Mátészalka durften eine weitere Eiche mit nach Hause nehmen.

„Die Eiche soll für das Wachsen des Schüleraustausches stehen“, sagte Reinhold Vogel. Garant für das Wachsen und die praktische Umsetzung dieses Schüleraustausches sei aber auch die Dreißental-Gemeinschaftsschule. Die deutsche Sprache ist am Gymnasium in Mátészalka die erste Fremdsprache.

Den ganzen Abend herrschte eine ausgelassene Stimmung. Eine Tanzgruppe der Donauschwaben aus Ulm und die „I Mercanti Dogali“ aus Montebelluna bereicherten den Abend mit ihren Auftritten. Die musikalische Begleitung hatte das Duo Carla Sing Music übernommen. Vielen Dank dem Mühlenverein, der wieder bestens bewirtet hatte. Zur gleichen Zeit unterhielt die Band „Crosstrail“ auf dem Festplatz.

Das Biblische Wort des Propheten Jeremias „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie“ stand im Mittelpunkt des Ökumenischen Gottesdienstes am Sonntag in St. Peter und Paul, der von den Pfarrern Macho und Marstaller aus Oberkochen und Georges Lefèbrve aus Dives-sur-Mer gestaltet wurde. Fürbitten wurden von einigen Damen und Herren vorgetragen!

Das Nachmittagsprogramm auf dem Eugen-Bolz-Platz wurde von Showtanzgruppen der Schlagga-Wäscher, der Kindertanzgruppe des Kinderhaus Wiesenweg und der Volkstanzgruppe „I Mercanti Dogali“ gestaltet. „Die Flotten Härtsfelder“ und „Die Vollblutmusikanten“ unterhielten die Gäste bis zum Festausklang.