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Palio in Montebelluna

Anlässlich des alljährlichen Palio in der italienischen Partnerstadt Montebelluna reisten die stellvertretenden Bürgermeister Reinhold Vogel und Richard Burger sowie der Vorsitzende des Vereins für Städtepartnerschaften, Roland Seimetz,mit einer Delegation des Gemeinderates und weiteren Interessenten in die italianische Partnerstadt.

Die italienischen Freunde boten für alle ausländische Delegationen ein interessantes Rahmenprogramm. Höhepunkte waren die erst kürzlich renovierte venezianische Villa Pisani, die Abbazia di Sant'Eustachio und der Flugplatz Francesco Baracca.

Vor dem Palio fand ein historischer Umzug entlang der Rennstrecke hinauf zum Mercato Vecchio statt. Thema des Rahmenprogramms und des historischen Umzuges 2018 war das Ende des Ersten Weltkrieges vor genau 100 Jahren, der in Italien als "La Grande Guerra" der "große Krieg" bezeichnet wird. Über die Entstehung und den Ablauf des Ersten Weltkrieges wird in der Villa Pisani übrigens eine ständige umfassende Ausstellung eingerichtet. Gerade der Montello, die Gegend um Montebelluna mit dem Fluss Piave, war seinerzeit der Schauplatz heftiger Kämpfe. Auf dem Flugplatz "Francesco Baracca", der nach einem italienischen Fliegerhelden benannt ist, können viele historische und überwiegend gebrauchsfähige Flugzeuge aus den Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkriegs bestaunt werden.

Das Palio selbst fand zum Teil unter schwierigen Wetterbedingungen statt. Starker Regen und Gewitter hinderten aber die zwölf Mannschaften aus den Stadtteilen Montebellunas nicht daran, die rund zwei Kilometer lange und vor allem steile Strecke mit einem historischen Marktwagen möglichst in Bestzeit zu befahren. Gewinner war, wie bereits im Vorjahr, die Mannschaft "Centro-La Pieve".

Insgesamt konnten die Kontakte zur italienischen Partnerstadt und den weiteren Delegationen aus Ungarn, Frankreich und Deutschland gepflegt und gefestigt werden. Auch dieser Besuch hat gezeigt, dass neben den offiziellen Kontakten auch die persönlichen Beziehungen und Freundschaften wichtiger Bestandteil der Städtepartnerschaften sind.

Bürger und Gemeinde, 14. September 2018