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Eine partnerschaftliche Begegnung im Rahmen des Stadtfestes 2017

Die Begegnung mit unseren Freunden aus Dives-sur-Mer und Montebelluna im Rahmen des Stadtfestes 2017 war wieder ein voller Erfolg. Aus Mátészalka war leider niemand anwesend.

Bei herrlichem Wetter, einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm, toller Musik, guter Stimmung, gut sortierten Verkaufsständen und kulinarischen Leckerbissen aus unseren Partnerstädten und Oberkochen vergingen drei fröhliche Tage mit einem gut gelaunten Publikum.

Die Oberkochener Böllerschützen eröffneten am Freitagabend das Fest lautstark auf dem Eugen-Bolz-Platz. Nach dem Fassanstich begrüßte Bürgermeister Peter Traub die Gäste, unter ihnen die stellvertretende Bürgermeisterin aus Montebelluna, Anna-Maria Moretto; aus Dives-sur-Mer die stellvertretende Bürgermeisterin Danièle Garnier, die Stadträtin Francoise Radepont, Pfarrer Georges Lefèbvre, sowie den Vorsitzenden des Comité de Jumelage, Christian Bréard.

Das traditionelle Palio-Rennen gewannen in diesem Jahr die Spitztalbuam aus Oberkochen. Sie verwiesen die Gäste aus Ungarn um einen Wimpernschlag auf Platz zwei, gefolgt von dem Jugendclub Oberkochen vor dem Team des Ernst-Abbe-Gymnasiums auf den Plätzen drei und vier. Durch Stürze bei den Teams des HSG Oberkochen-Königsbronn und Monte-belluna-Biadene, die beide glimpflich verliefen, schieden beide Mannschaften leider aus.

Zur Unterhaltung spielte die Stadtkapelle Oberkochen unter der Leitung von Hans-Gerd Burr auf, die auch am Samstagnachmittag für eine gute Stimmung sorgte.

Beim siebten Biker-Treff am Samstagnachmittag fanden sich mehr als 80 Biker ein, die von Pfarrer Andreas Macho gesegnet wurden und dann zum Korso an den Start gingen. Auf beiden Bühnen gab es das bewährte Show- und Unterhaltungsprogramm mit vielen Einlagen. Die Partyband „Die Albkracher“ unterhielten das Publikum mit einer tollen Bühnenpräsenz und trugen zu Stimmungshighlights bis in die Nacht hinein bei.

Der Ökumenische Gottesdienst in St. Peter und Paul wurde von den Pfarrern Andreas Macho, Ulrich Marstaller und Georges Lefèbvre feierlich gestaltet. In seiner Predigt meinte Pfarrer Marstaller, dass sich die Kirche kritisch prüfen lassen müsse, warum ihre Botschaft die Menschen nicht mehr erreiche und fügte hinzu: „Wir sollten mit dem Gottesdienst mitten unter die Leute auf den Festplatz gehen, um den Funken des Glaubens überspringen zu lassen!“

Das Fest mit den Freunden aus Dives-sur-Mer und Montebelluna wurde beim Partnerschaftsabend in der Mühlenscheune gefeiert. Im Mittelpunkt stand das 25-Jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Montebelluna. Bürgermeister Peter Traub und Anna-Maria Moretto aus Montebelluna feierten mit den Gästen das Jubiläum mit Ansprachen und gegenseitigen Geschenken und der tollen Bewirtung durch den Mühlenverein.

Die beiden stellvertretenden Bürgermeisterinnen würdigten das Zusammenwachsen der Städtepartnerschaften, was auch in dem jahrelangen Schüleraustausch zum Ausdruck kommt. Der Oberkochener Vorsitzende Roland Seimetz freute sich über die vielen familiären und freundschaftlichen Bande. „Sie sind hier unter Freunden“, rief er den Gästen aus Dives-sur-Mer und Montebelluna zu.

Claudia Crema und Alexander Kolb, die jüngst die erste Oberkochener-Montebellunesische Hochzeit geschlossen haben, betreuten die Gäste und Bürgermeistergattin Claudia Traub agierte als versierte Dolmetscherin.Bürgermeister Peter Traub bat darum, auch in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten. Er hob dabei auf die ungarische Partnerstadt Mátészalka ab, die keinen Vertreter schicken konnte.

Die musikalische Begleitung übernahm das Duo „Carla-Sing-Music“ mit schönen Melodien.

Am Sonntag versammelten sich viele Oberkochener und Gäste aus unseren Partnerstädten zur Kranzniederlegung am Ehrenmal Lindenbrunnen. Bürgermeister Peter Traub erinnerte an die vielen Toten der beiden Weltkriege und betonte, dass seit sieben Jahrzehnten Friede in Europa besteht, der weltweite Terror aber jedoch die Bevölkerung schreckten. Friede sei nicht selbstverständlich und Demokratie funktioniere nicht von selbst. Die Kränze lege man am Ehrenmal zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt nieder, aber auch als Mahnung „nie wieder Krieg“.

Die Nationalhymnen von Frankreich, Italien, Ungarn und Deutschland sowie die Europahymne intonierte das Blechbläser-Ensemble der Musikschule Oberkochen.

Auf der Festbühne auf dem Eugen-Bolz-Platz wurde bei Festreden das 25-Jährige Jubiläum mit Montebelluna gewürdigt.

Vor 25 Jahren wurde die Städtepartnerschaft mit Montebelluna besiegelt.

 

Das Nachmittagsprogramm gestalteten verschiedene Showtanzgruppen vom Kinderhaus am Wiesenweg und von der Narrenzunft. Die Banda Musicale aus Montebelluna, die Handharmonikafreunde Ebnat und die Flotten Härtsfelder übernahmen die musikalische Unterhaltung bis zum Festausklang.

Mit der Delegation aus Dives-sur-Mer war auch Eric Kola angereist, der „Correspondant de Presse“ vom Journal „Le Pays d’Auge“. Eric deckt dort alle journalistischen Bereiche ab.

Der Redakteur kommt bereits seit zehn Jahren nach Oberkochen und seine Tochter hat sich schon am Schüleraustausch beteiligt. Eric Kola wohnte bei Rudi Jährling, der eine Diskussion mit ihm und Lothar Schell von der „SchwäPo“ zum Gedankenaustausch organisiert hat. Rudi Jährling meinte scherzhaft, dass „Eric Kola der Lothar Schell von Dives-sur-Mer“ sei! An dem Gespräch nahmen auch Christian Bréard, Peter Traub und Harald Wollner teil, der Ehrenpräsident des Verein für Städtepartnerschaften.

„Dass Eric Kola auch über alles in Dives-sur-Mer schreibt, ähnelt dem Metier von Lothar Schell“, meinte Harald Wollner. Eric Kola ist auch Mitglied im Comité de Jumelage, worüber Christian Bréard sehr froh ist. Eric Kola meinte, dass die Städtepartnerschaft Herzenssache sei! Christian Bréard wünscht sich, dass die „Bevölkerung von Dives-sur-Mer mit ihren 7000 Einwohnern mehr Notiz nimmt von der Städtepartnerschaft“. Als Journalist will Eric Kola seinen Teil dazu beitragen, dass sich das ändert. Er hofft, dass er genügend Platz freischaufeln kann für einen längeren Bericht vom Oberkochener Stadtfest!

Die beiden Journalisten tauschten ihre Erfahrungen bezüglich der Pressearbeit in den beiden Städten aus. Eric Kola sagte, dass die Artikel beim „Pays d’Auge“ nicht mit dem Namen des Verfassers versehen werden, denn die Verantwortung über den Inhalt trägt die Redaktionsleitung.

Lothar Schell von der SchwäPo, der journalistisch viel für unseren Verein tut, war sehr dankbar dafür, dass er sich mit seinem Kollegen Eric Kola aus Dives-sur-Mer austauschen konnte.

Am Sonntag und am Montag sind die Gäste in unsere Partnerstädte abgereist. Wir freuen uns aber heute schon auf ein Wiedersehen mit ihnen im kommenden Jahr.